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Projektbüro

Blasewitzer Ring 32 | Karte
13593 Berlin
(030) 617 400 77

Leitung
Cornelia Dittmar
(030) 617 400 77
quartiersverfahren@heerstrasse.net

Sprechstunden
Mo. 15.00 bis 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung

im Stadtteilladen:
Di. 10.00 bis 12.00 Uhr

Weitere Informationen
Handlungskonzept 2017-2019 | pdf
Handlungskonzept 2015-2017 | pdf
Aktuelles | pdf

Das Quartiersmanagement auf:
staaken.info das Stadtteilsportal



Quartiersmanagement Heerstraße

Seit den 60er Jahren entstand in Staaken ganz am westlichen Stadtrand als soziales Wohnungsbauprojekt die Großsiedlung Heerstraße Nord mit ihren charakteristischen 22geschossigen Punkthochhäusern in leuchtenden Farben für heute wieder 17.500 Menschen.

Bessere Wohnverhältnisse in modernen Wohnungen, Ausweichquartier für Sanierungsmieter, später Abwanderung und Leerstand, Privatisierung landeseigener Wohnungsbestände und zunehmende soziale Entmischung sind Etappen einer Gebietsentwicklung, die 2005 zur Aufnahme ins Programm Soziale Stadt führte.

Komplexe Problemstrukturen wie die Konzentration von Armut und Armutsfolgen, von der besonders Kinder betroffen sind, erfordern einen integrierten Ansatz, wie er mit dem Programm Soziale Stadt verfolgt wird.

Der Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V., seit der Entstehung der Großsiedlung vor Ort aktiv und seit der Eröffnung 1978 Partner im ganzheitlich orientierten Gemeinwesenzentrum Heerstraße Nord, wurde von der Senatsverwaltung als Gebietsbeauftragter eingesetzt und steuert das Quartiersverfahren vor Ort.

Das Quartiersmanagement Heerstraße setzt sich für Überwindung von Ressortkonkurrenzen, Vernetzung und stärkere Sozialraumorientierung ein, um so Ressourcen zu bündeln und in gemeinsamer Verantwortung mit Beteiligung der Bewohner/innen und Akteure Konzepte im Gebiet Heerstraße Nord zum Abbau von Benachteiligung umzusetzen.

Ein Schwerpunkt des Quartiersverfahrens sind vielfältige Formen der Beteiligung im Stadtteil – generationsübergreifend, barrierearm, die Sprachenvielfalt beachtend, soziale und ethnische Integration fördernd. Der Quartiersrat, in dem die Bewohnerinnen und Bewohner in der Mehrheit sind und die Aktionsfondsjury der Bewohner/innen für kleinere Aktionen sind wichtigen Formen der Beteiligung im Quartiersverfahren, sie werden ergänzt durch „aufsuchende“ Formen der Beteiligung zum Beispiel im Elterncafé.

Alle zwei Jahre erarbeitet das Quartiersmanagement ein integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept. Stärken und Schwächen des Gebietes werden mit den Bewohnerinnen und Bewohnern herausgearbeitet, Handlungsschwerpunkte gewichtet und mit den Fachabteilungen der Verwaltung abgestimmt als Richtschnur und Grundlage für den Einsatz von Fördermitteln.

Eine ganz wesentliche Grundlage für die Umsetzung des Quartiersverfahrens und die Beteiligung der Bewohner/innen bilden die regelmäßige Information und Berichterstattung durch die Vor-Ort-Medien Stadtteilzeitung Treffpunkt mit einer professionell angeleiteten ehrenamtlichen Redaktion und das viel genutzte Stadtteilportal staaken.info, das aktuell aus dem Stadtteil und darüber hinaus berichtet.




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