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Der Stadtteil Heerstraße Nord

Panorama Heerstraße Nord Das Gebiet, auf dem heute die Hochhaussiedlung Heerstraße Nord steht, hieß bis in die sechziger Jahre hinein Amalienhof, benannt nach dem Gut südlich der Heerstraße, in dem sich seit 1998 die International School befindet.

Es war ursprünglich einfaches Weide- und Ackerland, z.T. aber bereits bebaut mit Wohn- und Betriebsstätten, und gehörte zum Spandauer Ortsteil Staaken.

Der Begriff Heerstraße Nord tauchte erstmals in den sechziger Jahren im Rahmen der Bauplanungen für dieses Gebiet auf. Er bezeichnete den Bereich nördlich der Heerstraße, der zur Errichtung der Großraumsiedlung vorgesehen war, die mit dem Bau der Rudolf-Wissel-Siedlung und der Obstalleesiedlung in einer Bauzeit von fast 20 Jahren bis Anfang der 1980er Jahre auch entstand.

Seitdem hat die Großraumsiedlung Heerstraße Nord schon viele Wandlungen erfahren: Vom begehrten Wohnquartier zum Gebiet mit der höchsten Leerstandsquote in Berlin, oder – aktuell – zum Zuzugsgebiet für Menschen, die sich in den Innenstadtbezirken Berlins die Mieten nicht mehr leisten können (mit all den Herausforderungen, die sich daraus für den Stadtteil ergeben) -immer schon spiegelte die Hochhaussiedlung auch die Wohnraumsituation in Berlin insgesamt wieder.

Einen kurzen Abriss zur Geschichte und eine kleine (statistische) Arbeit zur Entwicklung des Wohnquartiers in den letzten Jahren finden sie hier ebenso wie weitere, hoffentlich nützliche Informationen zum Stadtteil.




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